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Weichspüler, was er tut und nicht tut

Kurze Antwort: Weichspüler legt eine dünne Fettschicht auf die Fasern, damit sie leichter aneinander gleiten. Der Stoff fühlt sich dadurch weicher an, nimmt aber weniger Feuchtigkeit auf. Bei Bambusviskose bewirkt er sehr wenig.

So wirkt Weichspüler

Weichspüler kommt in den letzten Spülgang, damit er nicht wieder ausgewaschen wird. Dort setzt er sich als dünne Schicht auf die Fasern. Diese Schicht lässt die Fasern leichter aneinander gleiten, und der Stoff fühlt sich glatter an, wenn Sie ihn berühren. Es ist also eine Oberflächenbehandlung, die bis zur nächsten Wäsche in der Kleidung bleibt.

Ein Film, keine Weichmachung

Die Fasern werden nicht weicher, sie bekommen nur eine glatte Schicht außen. Das gilt auch, wenn Sie ihn bei langärmeligen Modellen verwenden. Das weiche Gefühl kommt vom Film und nicht von der Faser selbst. Wird der Film ausgewaschen, ist der Stoff wie vorher, und deshalb braucht es immer wieder neuen Weichspüler.

Die Feuchtigkeitsaufnahme sinkt

Der Film sorgt dafür, dass der Stoff weniger Feuchtigkeit aufnimmt, und das fühlt sich beim Tragen klamm an. Besonders bei Basisschichten wie Unterhemden aus Bambus für Herren ist das ein Problem. Eine Basisschicht soll Feuchtigkeit von der Haut aufnehmen, und sind die Fasern bedeckt, geht das langsamer. An warmen Tagen fühlt sich die Kleidung dann weniger angenehm an.

Bambusviskose braucht ihn nicht

Die Faser ist von sich aus glatt, deshalb bewirkt Weichspüler sehr wenig. Lassen Sie ihn weg, auch bei Socken für Herren und Damen. Sie sparen Geld und einen zusätzlichen Film im Stoff. Der Stoff behält sein natürliches Gefühl und seine Fähigkeit, Feuchtigkeit aufzunehmen, und genau wegen dieser Eigenschaften wählen viele Bambus.

Was Weichspüler gut macht

Weichspüler verringert statische Aufladung, durch die Kleidung klebt und knistert, besonders bei trockener Winterluft. Er macht den Stoff außerdem glatter. Bei manchen Materialien, etwa sehr rauen Stoffen, kann das ein Vorteil sein. Er ist also nicht an sich schlecht, passt aber zu manchen Stoffen besser als zu anderen.

Ablagerungen in der Maschine

Weichspüler setzt sich nicht nur auf die Kleidung. Mit der Zeit kann er sich im Fach, in Schläuchen und in der Trommel ablagern. Das kann zu Belägen und Geruch in der Maschine führen. Nutzen Sie Weichspüler, reinigen Sie das Fach regelmäßig. Nutzen Sie ihn nicht, entfällt dieser Teil der Pflege, und die Maschine bleibt sauberer.

Eine Alternative mit Essig

Möchten Sie statische Aufladung verringern, ohne einen Film auf die Fasern zu legen, können Sie eine halbe Tasse Essig ins Weichspülerfach geben. Der Essig wird beim Spülen ausgewaschen, und der Geruch verschwindet, wenn die Kleidung trocknet. Das ist eine einfache Lösung für Kleidung, deren Feuchtigkeitsaufnahme Sie erhalten möchten.

Lufttrocknen hilft ebenfalls

Ein Teil der Steifheit, die man mit Weichspüler vermeiden will, entsteht beim Trocknen. Kleidung, die schnell in einem heißen Trockner trocknet, kann steifer werden als Kleidung, die in Ruhe hängt. Schütteln Sie die Kleidung vor dem Aufhängen aus und lassen Sie sie in Ruhe trocknen. So wird Bambusstoff oft ganz von selbst weich, ohne Hilfsmittel.

Häufig gestellte Fragen

Was macht Weichspüler gut

Er verringert statische Aufladung und macht den Stoff glatter, was bei manchen Materialien ein Vorteil sein kann.

Was macht er schlecht

Er senkt die Feuchtigkeitsaufnahme und lagert sich mit der Zeit in der Maschine ab, sodass Kleidung und Maschine einen Film bekommen.

Gibt es Alternativen

Eine halbe Tasse Essig im Weichspülerfach verringert statische Aufladung ohne Film, und der Geruch verschwindet beim Trocknen.

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