Was bedeuten Umdrehungen beim Schleudern
Sep 12, 2026
Kurze Antwort: Die Schleuderzahl gibt an, wie schnell sich die Trommel am Ende des Waschgangs dreht, wenn das Wasser aus der Wäsche geschleudert wird. Eine hohe Zahl bedeutet trockenere Wäsche, aber auch mehr Falten und mehr Verschleiß. Für die meiste Kleidung ist ein mittlerer Wert die beste Wahl.
Was die Schleuderzahl misst
Wenn der eigentliche Waschgang vorbei ist, beginnt die Trommel schnell zu drehen, um das Wasser aus der Wäsche zu pressen. Die Zahl an der Maschine gibt an, wie oft sich die Trommel in dieser Phase pro Minute dreht. Mit Temperatur oder Waschmittel hat das nichts zu tun, aber es beeinflusst Trockenzeit und Belastung des Stoffes.
Hohe Zahl, trockenere Wäsche
Bei 1400 Umdrehungen wird mehr Wasser herausgepresst als bei 800. Die Wäsche kommt leichter und trockener aus der Maschine und trocknet schneller auf dem Ständer oder im Trockner. Für dicke Handtücher ist das praktisch, bei dünner, weicher Kleidung ist der Vorteil kleiner, weil sie ohnehin schnell trocknet. Siehe Bambus Unterwäsche für Damen.
Hohe Zahl, mehr Falten
Je schneller die Trommel dreht, desto fester wird die Wäsche an die Trommelwand gedrückt. Die Falten werden tief in den nassen Stoff gepresst und setzen sich fest. Das Ergebnis sind Knitter, die sich ohne Bügeleisen schwer glätten lassen. Ein weicher Stoff, der locker fallen soll, sieht besser aus, wenn er nicht platt gedrückt wurde. Siehe Bambus Sweat für Herren und Damen.
Hohe Zahl, mehr Verschleiß
Jedes Mal, wenn die Wäsche gegen die Trommel gedrückt wird, reiben die Fasern aneinander und am Metall. Bei hohen Umdrehungen geschieht das mit mehr Kraft. Über viele Wäschen kann das zu Pilling, dünnerem Stoff und Gummibändern führen, die ihre Spannung verlieren. Nach einer Wäsche sieht man das nicht, nach einer Saison oft schon.
Ein vernünftiger Kompromiss
800 bis 1000 Umdrehungen sind trocken genug und schonend genug für den Großteil der Alltagskleidung. Die Wäsche kommt nicht tropfnass heraus, und sie wird nicht so stark gepresst, dass sich Falten festsetzen. Viele Maschinen haben ein Schonprogramm, das von selbst eine niedrigere Zahl wählt. Siehe Bestseller von Copenhagen Bamboo.
Unterwäsche und Socken
Unterwäsche ist leicht und dünn und trocknet schnell, egal wie stark sie geschleudert wird. Dafür hat sie Gummibänder am Bund und an den Kanten, und Gummi verträgt es schlecht, immer wieder gedehnt und gepresst zu werden. Eine niedrigere Schleuderzahl schont das Gummi, sodass Slips und Socken länger ihre Form behalten.
So stellen Sie die Maschine ein
Bei den meisten Maschinen lässt sich die Schleuderzahl unabhängig vom Programm wählen. Prüfen Sie, welcher Wert standardmäßig eingestellt ist, denn oft ist er ab Werk hoch. Stellen Sie ihn für weiche Kleidung niedriger und für Handtücher oder dicke Teile höher. Das dauert ein paar Sekunden, und Sie müssen weder Waschmittel noch Programm wechseln.
Nach dem Schleudern
Nehmen Sie die Wäsche heraus, sobald die Maschine fertig ist. Kleidung, die zusammengeknüllt in der Trommel liegt, bekommt mehr Falten, je länger sie dort bleibt. Schütteln Sie jedes Teil kurz aus, ziehen Sie es vorsichtig in Form und hängen Sie es auf oder legen Sie es flach hin. So verschwinden die meisten Falten beim Trocknen.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet die Umdrehungszahl beim Schleudern
Sie gibt an, wie schnell sich die Trommel am Ende des Waschgangs dreht. Eine höhere Zahl presst mehr Wasser aus der Wäsche, sodass sie schneller trocknet, belastet den Stoff aber auch stärker.
Welche Schleuderzahl ist die richtige
800 bis 1000 Umdrehungen passen für die meiste Kleidung. Eine höhere Zahl trocknet besser, sorgt aber für mehr Falten und mehr Verschleiß an den Fasern, vor allem bei weichen Stoffen.
Sollte Unterwäsche stark geschleudert werden
Nein. Unterwäsche trocknet ohnehin schnell, weil sie leicht und dünn ist, und niedriges Schleudern schont das Gummi im Bund, sodass es seine Spannung länger behält.



