Bambus oder Baumwolle für Nachtwäsche
Sep 12, 2026
Kurze Antwort: Bambus leitet Feuchtigkeit schneller weiter und fühlt sich kühler an, Baumwolle nimmt mehr Feuchtigkeit auf, bevor sie sich feucht anfühlt. Wer nachts schwitzt, empfindet Bambus meist als angenehmer.
Nachts sinkt die Temperatur
Der Körper gibt die ganze Nacht über Wärme und Feuchtigkeit ab, auch wenn das Schlafzimmer kühl ist. Im Schlaf schwankt die Temperatur mehrmals, und die Haut reagiert mit etwas Schweiß. Ein Stoff, der die Feuchtigkeit von der Haut wegleitet, hält dich trockener. Diese Eigenschaft findest du in Sweatwear aus Bambus, die auch für ruhige Tage zu Hause passt.
So verhält sich Baumwolle
Baumwolle ist ein bewährtes Material für Nachtwäsche. Die Faser nimmt einiges an Feuchtigkeit auf, bevor sich der Stoff nass anfühlt, und deshalb schlafen viele gut in einem alten Baumwollshirt. Der Nachteil ist, dass Baumwolle die Feuchtigkeit festhält. Der Stoff trocknet langsam, und wer stark schwitzt, liegt irgendwann auf einem klammen Stoff.
So verhält sich Bambusviskose
Bambusviskose ist glatt und fein und leitet Feuchtigkeit weiter, statt sie festzuhalten. Viele empfinden den Stoff deshalb als kühler, besonders in den ersten Minuten nach dem Hinlegen. Das heißt nicht, dass Bambus kalt ist. Er fühlt sich nur weniger feucht an, wenn der Körper im Laufe der Nacht warm wird und zu schwitzen beginnt.
Dünner Stoff statt dicker
Schlafzimmer sind oft wärmer, als man denkt, vor allem mit einer dicken Decke. Ein dünner Stoff ist darum meist angenehmer als ein dicker. Die Stärke entscheidet, wie viel Wärme gehalten wird, die Faser, wie mit Feuchtigkeit umgegangen wird. Ein leichtes Oberteil ist ein guter Anfang, sieh dir die Modelle bei Bambus Tops für Damen an.
Ohne harte Kanten
Nähte, Etiketten und enge Bündchen spürt man stärker, wenn man stundenlang still liegt. Was tagsüber nicht stört, kann nachts drücken, wenn sich der Körper gegen die Matratze dreht. Achte auf flache Nähte und einen weichen, breiten Bund, der nicht einschneidet. Die weichen Modelle findest du bei Bambus Sweatpants für Damen, die sich auch zum Schlafen eignen.
Was passt zu dir
Wer warm schläft und feucht aufwacht, fährt mit Bambus meist am besten. Wer leicht friert und selten schwitzt, ist mit Baumwolle ebenso gut bedient, weil sie sich länger warm und trocken anfühlt. Viele haben am Ende beides im Schrank und wählen je nach Jahreszeit. Wichtig ist vor allem, dass der Stoff zum eigenen Schlafzimmer passt.
Waschen und Pflege
Nachtwäsche nimmt mehr Feuchtigkeit auf, als man denkt, und sollte regelmäßig gewaschen werden. Bambusviskose mag eine schonende Wäsche, auf links und ohne Weichspüler, der die Fasern überziehen kann. Lass die Wäsche an der Luft trocknen statt im Trockner. So bleibt der Stoff weich und leitet die Feuchtigkeit auch nach vielen Nächten gut weiter.
Eine ruhige Schicht zwischen Haut und Laken
Eine dünne Schicht Nachtwäsche tut mehr, als nur zu bedecken. Sie nimmt die Feuchtigkeit auf, die sonst zwischen Haut und Laken bleibt, und lässt sich öfter waschen als die Bettwäsche. Deshalb schlafen viele mit einer leichten Schicht besser als ganz ohne. Mit Bambus bekommst du eine Schicht, die sich glatt und kühl anfühlt.
Häufig gestellte Fragen
Hilft Bambus gegen Nachtschweiß
Er kann die Nacht angenehmer machen, weil der Stoff die Feuchtigkeit von der Haut wegleitet, aber er beseitigt nicht die Ursache. Bei anhaltenden Beschwerden sprich mit deinem Arzt.
Wie oft sollte Nachtwäsche gewaschen werden
Alle zwei bis drei Nächte ist ein guter Richtwert. Wer nachts stark schwitzt, wäscht sie besser öfter.
Ist es besser, ohne zu schlafen
Das ist Geschmackssache. Eine dünne Schicht nimmt Feuchtigkeit auf, die sonst zwischen Haut und Laken bleibt, und ist leichter zu waschen als die Bettwäsche.


