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Wie aus Garn Stoff wird

Kurze Antwort: Der Faden kann entweder zu Schlingen gestrickt oder in zwei Richtungen gewebt werden. Strick gibt Elastizität, Gewebe gibt Stabilität, und die Wahl zwischen beiden bestimmt, wie sich Kleidung anfühlt und sitzt.

Strick sind ineinander hängende Schlingen

In einem Strickstoff greift jede Masche in die nächste, und die ganze Fläche lässt sich deshalb in alle Richtungen dehnen. Zieht man am Stoff, gleiten die Schlingen etwas, und lässt man los, finden sie zurück. Deshalb passen sich Bambus Socken für Damen dem Fuß an und sitzen den ganzen Tag eng, ohne einzuschnüren.

Gewebe sind zwei sich kreuzende Fadensysteme

Ein Gewebe hat Fäden in Längs und Querrichtung, die über und unter einander verlaufen. Weil die Fäden gerade liegen, dehnt sich der Stoff kaum. Das ergibt eine feste und stabile Fläche, die ihre Form gut hält. Deshalb wird Gewebe selten für eng sitzende Basics wie Bambus Höschen verwendet, bei denen der Stoff dem Körper folgen muss.

Warum Basics fast immer gestrickt sind

Kleidung, die eng sitzen und dem Körper folgen soll, muss bei jeder Bewegung nachgeben können. Das kann Strick, Gewebe aber nicht. Strick lässt sich außerdem ohne Reißverschluss oder Knöpfe über Kopf und Hüften ziehen. Das gilt auch für Bambus Sweatpants für Damen, bei denen ein weicher Strick im Alltag Bewegungsfreiheit gibt.

Die Maschinen hinter dem Strick

Strick entsteht auf Maschinen mit Hunderten kleiner Nadeln, die jeweils eine Masche bilden. Manche Maschinen stricken flache Teile, andere stricken im Kreis und erzeugen einen Schlauch. Die Feinheit der Maschine bestimmt, wie dicht die Maschen sitzen und damit, wie dick und weich der Stoff wird. Dichte Maschen ergeben einen glatteren Stoff, lockere einen luftigeren.

So erkennst du den Unterschied

Den Unterschied sieht man mit bloßem Auge. Strick hat kleine V-förmige Maschen auf der rechten Seite und Bögen auf der linken. Ein Gewebe zeigt ein feines Gitter, in dem sich die Fäden im rechten Winkel kreuzen. Zieh vorsichtig schräg am Stoff: Strick gibt in alle Richtungen nach, Gewebe nur ein wenig schräg.

Was das für die Passform bedeutet

Weil Strick sich dehnt, kann er eng sitzen, ohne zu drücken. Das macht die Größenwahl nachsichtiger, da sich der Stoff anpasst. Gewebte Kleidung muss dagegen genauer passen, weil sie nicht nachgibt. Für Unterwäsche und Kleidung für zu Hause ist Strick deshalb die natürliche Wahl, während Gewebe besser zu Hemden und formstabilen Hosen passt.

Pflege von Strickkleidung

Strick sollte so behandelt werden, dass die Maschen ihre Form behalten. Wasche bei niedriger Temperatur, wringe die Kleidung nicht kräftig aus und lege sie am besten flach zum Trocknen. Hängt man ein nasses, schweres Strickteil auf, kann es sich stark in die Länge ziehen. Mit diesen einfachen Gewohnheiten bleiben Form und Weichheit länger erhalten.

Die Wahl beginnt schon beim Faden

Ob ein Faden gestrickt oder gewebt werden soll, beeinflusst schon, wie er gesponnen wird. Garn für Strick ist oft weicher gedreht, damit die Schlingen geschmeidig werden. Garn für Gewebe ist oft fester, damit es die Spannung im Webstuhl aushält. Wenn du ein Kleidungsstück anfasst, spürst du also das Ergebnis vieler kleiner Entscheidungen unterwegs.

Häufig gestellte Fragen

Kann man den Unterschied mit bloßem Auge sehen

Ja, Strick hat sichtbare Schlingen auf der linken Seite, Gewebe ein Gitter. Bei gutem Licht ist der Unterschied leicht zu erkennen.

Welcher Stoff hält die Form am besten

Gewebe, aber es kann dem Körper nicht auf dieselbe Weise folgen. Strick hält die Form für Basics gut genug, wenn er schonend gewaschen und getrocknet wird.

Läuft Strick eher auf

Ja, eine offene Masche kann weiterlaufen, während Gewebe nur an der Kante ausfranst. Deshalb werden Nähte und Kanten bei Strick immer sorgfältig geschlossen.

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