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Was Verdunstung mit der Körpertemperatur macht

Kurze Antwort: Wenn Schweiß verdunstet, entzieht er der Haut Wärme, und das ist die wichtigste Art, wie der Körper sich kühlt. Ein Stoff, der die Feuchtigkeit verdunsten lässt, unterstützt diesen Vorgang. Ein Stoff, der die Feuchtigkeit festhält, kann ihn dagegen bremsen.

Verdunstung braucht Energie

Jedes Gramm Schweiß, das verdunstet, entzieht der Haut etwa zweitausend Joule Wärme. Das ist die Energie, die nötig ist, um Flüssigkeit in Dampf zu verwandeln, und sie wird dem Körper entnommen. Deshalb kühlt Schweiß erst, wenn er von der Haut verschwindet. Ein offener Stoff wie ein Bambus Jogginganzug fühlt sich kühler an als ein dichter.

Schweiß allein kühlt nicht

Nicht der Schweiß selbst kühlt, sondern seine Verdunstung. Schweiß, der abtropft oder von einer Lage aufgesaugt wird, ohne zu verdunsten, nimmt kaum Wärme mit. Deshalb kann man stark schwitzen, ohne abzukühlen, wenn die Bedingungen ungünstig sind. Der Körper arbeitet, doch die Wärme bleibt, und man fühlt sich zugleich warm und klamm.

Der Stoff kann bremsen oder helfen

Ein Stoff, der die Feuchtigkeit dicht an der Haut festhält, lässt sie nicht verdunsten, und die Kühlung bleibt aus. Ein Stoff, der die Feuchtigkeit an die Oberfläche leitet, lässt sie dort verdunsten und kühlt besser. Der Unterschied zeigt sich besonders bei Lagen, die den ganzen Tag eng am Körper sitzen, wie Bambus Höschen.

Luftaustausch ist die andere Hälfte

Die Verdunstung stoppt, wenn die Luft um den Stoff mit Feuchtigkeit gesättigt ist. Deshalb braucht es frische Luft, damit der Schweiß weiter verdunsten kann. Das ist der Grund, warum eine lockere Passform oft besser kühlt als eine enge, weil sich die Luft zwischen Stoff und Haut bewegen kann. Das gilt auch für die Füße und Bambus Socken für Damen.

Feuchtes Wetter macht es schwerer

An einem feuchten Tag ist die Luft bereits fast gesättigt. Der Schweiß kann daher kaum verdunsten, und der Körper verliert seine beste Art, sich zu kühlen. Sie schwitzen mehr, werden aber nicht kühler. Deshalb kann sich ein schwüler Sommertag viel wärmer anfühlen als ein trockener Tag mit derselben Temperatur auf dem Thermometer.

Wenn die Kühlung zur falschen Zeit kommt

Verdunstung kühlt auch dann, wenn Sie es nicht brauchen. Ein nasses Oberteil entzieht der Haut weiter Wärme, nachdem Sie aufgehört haben, sich zu bewegen. Bei Wind geht das noch schneller. Deshalb kann man kurz nach einer Anstrengung frieren. Wechseln Sie zu einer trockenen Lage, wenn die Aktivität vorbei ist.

Um wie viel Schweiß es geht

Bei mäßiger Aktivität verdunstet pro Stunde ein halbes bis ganzes Glas Flüssigkeit. Das klingt nicht nach viel, reicht aber, um einiges an Wärme abzuführen. Dafür muss die Flüssigkeit ersetzt werden, also denken Sie ans Trinken, wenn Sie aktiv waren. Durst ist ein Zeichen, dass der Körper bereits einen Teil seiner Reserven verbraucht hat.

So helfen Sie dem Körper

Wählen Sie leichte, offene Lagen, wenn Sie sich bewegen. Lassen Sie Platz für Luft zwischen Stoff und Haut. Legen Sie eine Lage ab, bevor Ihnen zu warm wird, nicht erst danach. Und ziehen Sie trockene Kleidung an, wenn Sie fertig sind. Solche kleinen Entscheidungen machen es dem Körper leichter, den ganzen Tag eine angenehme Temperatur zu halten.

Häufig gestellte Fragen

Warum ist es bei feuchtem Wetter schlimmer

Weil die Luft bereits fast gesättigt ist und der Schweiß nicht verdunsten kann. Der Körper schwitzt mehr, doch die Kühlung wird geringer.

Kühlt ein nasses Oberteil

Ja, aber es kühlt auch, wenn Sie es nicht wollen, zum Beispiel bei Wind oder nachdem Sie aufgehört haben, sich zu bewegen.

Wie viel Schweiß verdunstet pro Stunde

Bei mäßiger Aktivität ein halbes bis ganzes Glas Flüssigkeit. Die Menge steigt bei Wärme und wenn Sie sich schneller bewegen.

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