Direkt zum Inhalt

Warum Wäsche nach langsamem Trocknen riecht

Kurze Antwort: Wenn nasse Kleidung länger als einen Tag feucht bleibt, haben Bakterien Zeit, sich zu vermehren. Der Geruch stammt von ihren Stoffwechselprodukten und verschwindet erst mit einer neuen Wäsche. Die gute Nachricht: Mit ein paar einfachen Gewohnheiten lässt sich das leicht vermeiden.

Feuchtigkeit und Zeit ergeben Geruch

Bakterien brauchen Wasser, Wärme und Zeit, und langsames Trocknen liefert alle drei auf einmal. Ein Kleidungsstück, das einen ganzen Tag feucht in einem kühlen Raum hängt, wird für sie zu einem guten Ort zum Wachsen. Das betrifft dicke Teile wie Sweatwear aus Bambus zuerst, weil mehr Stoff das Wasser abgeben muss.

Warum der Geruch nach dem Trocknen bleibt

Viele glauben, dass der Geruch von selbst verschwindet, sobald die Kleidung endlich trocken ist. Das passiert selten. Die Stoffe, die die Bakterien hinterlassen haben, sitzen in den Fasern fest und werden wieder spürbar, wenn die Kleidung durch den Körper warm wird. Darum riecht ein Sweatshirt oft erst nach einer Weile am Körper.

Luftaustausch ist das Wichtigste

Je schneller die Feuchtigkeit verschwindet, desto weniger Zeit bleibt den Bakterien. Es geht weniger um Wärme als um Luft, die sich bewegt. Hänge die Teile mit gutem Abstand auf, damit die Luft um jedes Stück herumkommt. Das gilt auch für Socken für Damen, die auf dem Wäscheständer sonst leicht dicht aneinander hängen.

Sofort aufhängen

Die Zeit läuft schon ab dem Moment, in dem das Programm fertig ist. Kleidung, die als nasser Haufen in der Maschine liegt, fängt schneller an zu riechen als Kleidung, die hängt. Nimm die Wäsche sofort heraus, schüttle jedes Teil kräftig aus und hänge es auf. Schaffst du das nicht, starte die Maschine erst, wenn du zu Hause bist.

Dicke und dünne Teile trocknen verschieden

Dünne Oberteile und Unterwäsche sind lange vor einem Hoodie oder einer Jogginghose trocken. Hänge die dicken Teile deshalb dorthin, wo sich die Luft am meisten bewegt, etwa in die Nähe eines offenen Fensters. Wende sie nach der Hälfte der Zeit auf links, damit auch Nähte und Taschen Luft bekommen. So bremsen sie nicht die ganze Wäsche aus.

Was du tust, wenn es passiert ist

Hat die Kleidung erst einmal Geruch angenommen, hilft erneutes Lüften nicht. Wasche sie noch einmal bei vierzig Grad mit einer halben Tasse Essig im Weichspülerfach. Der Essig entfernt den Geruch aus fast allem, auch aus einem Bambus BH. Trockne sie danach schnell und mit viel Luft, damit sich das Problem bei der nächsten Wäsche nicht wiederholt.

Auch die Maschine im Blick behalten

Manchmal riecht nicht die Kleidung, sondern die Maschine. Feuchtigkeit in der Gummidichtung und im Waschmittelfach gibt denselben Bakterien einen festen Platz. Lass die Tür nach jeder Wäsche einen Spalt offen und wische die Dichtung mit einem Tuch trocken. So nimmt die Kleidung den Geruch nicht schon mit, bevor sie auf den Ständer kommt.

Eine einfache Routine

Nimm die Wäsche sofort heraus, schüttle sie aus und hänge sie mit Luft um jedes Teil auf. Lüfte den Raum zwischendurch und fühle an den Nähten, bevor du etwas in den Schrank legst. Das kostet ein paar Minuten mehr, erspart dir aber, dieselben Teile zweimal zu waschen.

Häufig gestellte Fragen

Wie lange darf das Trocknen dauern

Unter einem Tag ist für die meisten Teile sicher. Dauert es länger als zwei Tage, entsteht oft Geruch, vor allem bei dickem Stoff und in Räumen mit stehender Luft.

Hilft es, wärmer zu trocknen

Ja, Wärme hilft, aber Luftaustausch hilft mehr. Ein warmer Raum ohne Lüften wird schnell feucht, und dann kommt das Trocknen trotzdem fast zum Stillstand.

Kann der Geruch in der Maschine sitzen

Ja. Lass einmal im Monat ein leeres Programm bei neunzig Grad laufen und lass die Tür nach jeder Wäsche einen Spalt offen, damit die Dichtung trocknen kann.

Die Produkte aus diesem Beitrag

Alle ansehen (Sweatwear)

Gratis strømpepakke