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Warum Elasthan in Basics steckt

Kurze Antwort: Ohne Elasthan verliert Strick im Laufe eines Tages die Form und geht nicht zurück. Wenige Prozent reichen, damit das Teil von morgens bis abends gleich sitzt. Der Preis ist, dass das Elastische zuerst verschleißt, deshalb sind Waschen und Trocknen wichtig.

Strick allein geht nicht zurück

Reiner Viskosestrick lässt sich dehnen, geht aber nur langsam und unvollständig zurück. Die Maschen bleiben dort, wohin sie gezogen wurden, und der Stoff beult an Knien, Ellbogen und Hüften aus. Elasthan zieht die Maschen wieder an ihren Platz, wie du an einem Bambus Unterkleid merkst, das den ganzen Tag glatt am Körper liegen soll.

Die Passform hält den ganzen Tag

Mit Elasthan sitzen Bündchen, Ärmel und Ausschnitte nach acht Stunden gleich, und das Teil sieht am Nachmittag noch neu aus. Du musst nicht daran ziehen oder es zurechtrücken. Das gilt auch für Sweatwear aus Bambus, bei der Bündchen eng um Handgelenk und Taille schließen sollen, auch nachdem du dich den ganzen Tag bewegt hast.

Eine kleine Menge reicht

Elasthan wirkt schon in kleinen Mengen, weil es in jeder Masche sitzt. Es braucht daher nicht viel, bis der Stoff die gewünschte Spannkraft bekommt. Das ist auch der Grund, warum die Menge niedrig gehalten wird, damit die Viskose weiter das Gefühl bestimmt. Der Stoff soll sich weich anfühlen, nicht gummiartig.

Der Preis ist die Lebensdauer

Elasthan wird schneller abgebaut als Viskose, besonders durch Wärme, und deshalb gibt das Elastische zuerst nach. Wasche kalt, um das meiste aus den Bestsellern von Copenhagen Bamboo herauszuholen, und lass die Teile auf einem Bügel oder liegend trocknen. So hält die Spannkraft länger, und du kannst das Teil viele Saisons tragen.

Wärme ist der größte Feind

Trockner, heiße Wäsche und ein Bügeleisen nah am Stoff setzen Elasthan stark zu. Die Fasern werden spröde und verlieren die Fähigkeit, sich zusammenzuziehen. Du siehst das an schlaffen Kanten und einer leicht glänzenden Oberfläche. Nutze daher bei allem eine niedrige Temperatur und lass die Kleidung in Ruhe trocknen.

So merkst du, dass das Elasthan verschlissen ist

Wenn das Elasthan nachlässt, wird der Bund lockerer, und das Teil zieht sich nach der Wäsche nicht mehr zusammen. Der Stoff kann noch gut aussehen, aber die Passform ist nicht mehr dieselbe. Das geschieht nach und nach, deshalb bemerkst du es oft erst im Vergleich mit einem neuen Teil desselben Modells. Das ist normaler Verschleiß.

Warum nicht einfach dichterer Strick

Man könnte den Stoff dichter und dicker machen, statt Elasthan zu verwenden. Dann wird das Teil aber schwerer und wärmer und verliert das leichte, weiche Gefühl. Elasthan gibt Form, ohne den Stoff dick zu machen. Deshalb kann ein dünnes Basic eng sitzen und sich trotzdem leicht anfühlen, auch an warmen Tagen.

Elasthan im Alltag

Im Alltag bedeutet Elasthan, dass du dich frei bewegen kannst, ohne dass die Kleidung in einer falschen Form bleibt. Du kannst dich bücken, die Arme strecken und lange sitzen, und das Teil macht mit. Das macht Basics einfacher im Gebrauch, weil sie den ganzen Tag gleich aussehen und du dich nicht umziehen musst.

Häufig gestellte Fragen

Wie viel Elasthan ist normal

Zwei bis acht Prozent, je nach Art des Teils. Eng sitzende Teile haben meist etwas mehr, lockere kommen mit weniger aus.

Kann man Elasthan spüren

Nicht direkt, aber du merkst, dass der Stoff nach dem Dehnen zurückgeht und nicht in der Form bleibt, in die er gezogen wurde.

Ist Elasthan ein Problem für die Atmungsaktivität

In kleinen Mengen nicht, aber über zehn Prozent merkt man es, weil der Stoff dichter wird und weniger Luft durchlässt als reine Viskose.

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