Warum die meisten Basics gestrickt sind
Sep 20, 2026
Kurze Antwort: Basics müssen eng sitzen, dem Körper folgen und sich ohne Verschlüsse an und ausziehen lassen. Nur Strick kann alle drei Dinge gleichzeitig, deshalb ist fast alle Unterwäsche und Kleidung für zu Hause gestrickt.
Bewegung braucht Elastizität
Der Körper verändert seine Form bei jedem Schritt, jedem Bücken und jedem Heben des Arms. Ein Stoff ohne Dehnung würde entweder spannen oder lose hängen. Strick gibt nach und findet zurück, sodass die Kleidung mitgeht, ohne zu stören. Das gilt für alles vom Bambus BH bis zur Hose, wo die Bewegung an Schultern, Hüften und Knien am größten ist.
Keine Verschlüsse nötig
Weil sich Strick über Schultern und Hüften dehnen lässt, braucht es keine Knöpfe oder Reißverschlüsse. Das macht die Kleidung einfacher, weicher und schneller anzuziehen. Weniger Verschlüsse bedeuten auch weniger harte Stellen auf der Haut. Das ist einer der Gründe, warum ein Jogging Set aus Bambus nach einem langen Tag so leicht überzuziehen ist.
Komfort auf der Haut
Strick hat eine weiche Oberfläche ohne harte Fadenkreuzungen, und das spürt man nach einem ganzen Tag. Die Schlingen liegen leicht gewölbt und ergeben eine runde, angenehme Fläche. Gewebe kann sich glatt anfühlen, wirkt aber oft steifer. Sieh dir die meistgewählten Modelle bei den Bestsellern für Damen an, bei denen Strick immer wieder vorkommt.
Die Passform wird nachsichtiger
Weil sich Strick dehnt, passt er innerhalb derselben Größe zu mehr Körperformen. Der Stoff legt sich an den Körper an, statt ihn in eine feste Form zu zwingen. Du musst die Größe also nicht ganz genau treffen, um eine gute Passform zu bekommen. Liegst du zwischen zwei Größen, entscheidet deine Vorliebe für eng oder locker.
Gibt es gewebte Basics
Ja, aber sie brauchen Verschlüsse oder eine sehr lockere Passform. Eine klassische gewebte Boxershorts hat zum Beispiel einen Knopf oder einen weiten Schnitt, damit man hineinkommt. Sie sitzt deshalb anders als ein gestricktes Modell. Gewebte Basics haben ihre Liebhaber, doch für eng sitzende Kleidung ist Strick die naheliegende Wahl.
Strick kann dünn oder dick sein
Strick hat keine feste Stärke. Er kann hauchfein für Unterwäsche und T-Shirts sein oder dick und voll für Pullover und Kleidung für zu Hause. Die Stärke hängt vom Faden ab und davon, wie dicht die Maschine strickt. Das macht Strick vielseitig, sodass dasselbe Prinzip für ein leichtes Top ebenso funktioniert wie für ein warmes Set an kühlen Abenden.
Warum sich Strick an der Kante einrollt
Ein Nachteil von Strick ist, dass sich die Kante gern einrollt. Das passiert, weil sich die Maschen auf der linken Seite zusammenziehen. Deshalb werden Kanten bei Strick mit einem Bündchen, einer Naht oder einem Band abgeschlossen, das sie flach hält. Siehst du ein Bündchen an Taille oder Ärmel, ist es genau dafür da.
So pflegst du Strickkleidung
Wasche Strick bei niedriger Temperatur, nutze ein mildes Waschmittel und wringe ihn nicht kräftig aus. Lege ihn am besten flach zum Trocknen, besonders dickere Teile, damit das Gewicht sie nicht aus der Form zieht. Vermeide hohe Hitze im Trockner. Mit diesen Gewohnheiten behält Strick Elastizität und Weichheit, und die Kleidung sitzt viele Saisons gut.
Häufig gestellte Fragen
Gibt es gewebte Basics
Ja, aber sie brauchen Verschlüsse oder eine sehr lockere Passform. Für eng sitzende Kleidung ist Strick deshalb die übliche Wahl.
Ist Strick immer dünner
Nein, Strick kann hauchfein oder sehr dick sein. Das hängt vom Faden ab und davon, wie dicht die Maschine strickt.
Warum rollt sich Strick an der Kante ein
Weil sich die Maschen auf der linken Seite zusammenziehen. Ein Bündchen oder eine Naht verhindert das und hält die Kante flach.



