Wann Sie stattdessen lüften
Sep 12, 2026
Kurze Antwort: Lüften Sie, wenn die Kleidung nur leicht riecht und keine sichtbaren Flecken hat. Lüften wirkt bei äußeren Schichten und bei Kleidung, die einen Tag getragen wurde, aber nie bei etwas, das von Schweiß nass geworden ist.
Leichter Geruch verschwindet an trockener Luft
Die meisten Gerüche verfliegen über Nacht auf einem Bügel. Dafür braucht es trockene Luft und etwas Platz um den Stoff, damit die Luft von allen Seiten herankommt. Ein offenes Fenster oder ein Haken im Flur ist oft besser als ein voller Schrank. Morgens wirkt eine äußere Schicht meist wieder frisch.
Was sich lüften lässt
Lüften wirkt am besten bei äußeren Schichten und bei Kleidung, die nur einen Tag getragen wurde. Sweatshirts, Strickjacken, Hosen und Langarmshirts über einer anderen Schicht lassen sich oft lüften und wieder tragen. Unterwäsche und Socken dagegen werden nach jedem Tragen gewaschen, egal wie sie riechen.
Flecken brauchen eine Wäsche
Ein Fleck verschwindet nicht von selbst und setzt sich mit der Zeit fest. Lüften entfernt Geruch, aber nicht das, was in den Fasern sitzt. Behandeln Sie den Fleck so schnell wie möglich und waschen Sie das Teil, bevor er sich festsetzt. Je länger ein Fleck bleibt, desto schwerer geht er heraus.
Durchgeschwitzte Kleidung muss gewaschen werden
Ist der Stoff nass geworden, sitzen Salz und Schweiß in den Fasern. Das verschwindet beim Lüften nicht, auch wenn der Geruch etwas nachlässt. Trainingskleidung, Kleidung von einem heißen Tag und alles, was feucht war, gehört deshalb in die Wäsche. Lassen Sie es aber trocknen, bevor es in den Korb kommt.
Richtig lüften
Hängen Sie die Kleidung auf einen Bügel und geben Sie ihr Platz. Ein Teil, das eingeklemmt zwischen anderen hängt, bekommt zu wenig Luft. Drehen Sie es gern auf links, damit die Seite am Körper am meisten Luft bekommt. Acht bis zwölf Stunden an trockener Luft reichen meist. Meiden Sie feuchte Räume wie das Bad.
Unterwäsche und Socken immer waschen
Manches lässt sich nie sauber lüften. Unterhosen aus Bambus und Bambussocken für Männer und Frauen liegen den ganzen Tag eng an der Haut und nehmen Schweiß und Hautfett auf, auch wenn sie nicht riechen. Sie werden nach jedem Tragen gewaschen. Lüften ist für die äußeren Schichten gedacht.
Lüften schont die Kleidung
Jede Wäsche nutzt Stoff und Gummizug ein wenig ab. Wenn eine äußere Schicht gelüftet statt gewaschen wird, hält sie länger und behält ihre Form besser. Das spart auch Zeit, Wasser und Strom. Lüften ist daher keine Notlösung, sondern eine gute Gewohnheit für Teile, die nicht den ganzen Tag auf der Haut liegen.
Eine einfache Faustregel
Stellen Sie sich drei Fragen, bevor etwas in den Korb kommt. Riecht es nur leicht? Hat es keine Flecken? Ist es trocken? Lautet die Antwort dreimal ja, kann es gelüftet werden. Ist eine Antwort nein, wird es gewaschen. So fällt die Entscheidung leicht, auch abends mit der Kleidung in der Hand.
Häufig gestellte Fragen
Wann reicht es zu lüften
Wenn die Kleidung nur leicht riecht und keine Flecken hat. Eine Nacht auf einem Bügel an trockener Luft genügt, damit eine äußere Schicht wieder frisch wirkt.
Wann reicht Lüften nicht
Bei Flecken und bei Kleidung, die von Schweiß nass geworden ist. Beides sitzt in den Fasern und verschwindet nur mit einer Wäsche, egal wie lange es hängt.
Wie lange dauert Lüften
Eine Nacht. Acht bis zwölf Stunden an trockener Luft mit Platz um den Stoff entfernen die meisten leichten Gerüche aus einer äußeren Schicht.



