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Trocknen in direkter Sonne

Kurze Antwort: Die Sonne trocknet schnell, bleicht aber gleichzeitig die Farbe. Bei dunkler Kleidung kostet ein sonniger Tag mehr Farbe als ein Monat Waschen. Mit einer einfachen Regel, was in die Sonne und was in den Schatten gehört, bekommst du das Beste aus beidem.

Die Farbe zahlt den Preis

Ultraviolettes Licht baut Farbstoff ab, und bei nassem Stoff dringt das Licht tiefer in die Fasern ein. Deshalb bleicht Kleidung beim Trocknen schneller aus, als wenn sie trocken in der Sonne liegt. Am stärksten trifft es dunkle Teile wie Bambus Sweatshirts für Herren, weil dort am meisten Farbe verloren gehen kann, sichtbar vor allem an Schultern und Ärmeln.

Weiß verträgt es

Weiße Kleidung bleicht nicht sichtbar aus, weil kein Farbstoff abgebaut werden kann. Die Sonne wirkt außerdem leicht desinfizierend und kann etwas von einem muffigen Geruch nehmen. Deshalb können Bambussocken für Männer und Frauen in Weiß gut draußen in der Sonne hängen, wo sie schnell und frisch trocknen.

Die einfache Regel

Hänge Dunkles in den Schatten und Helles in die Sonne, und dreh die Kleidung immer auf links. So fängt die Innenseite das Licht ab, während die sichtbare Seite geschützt bleibt. Dann hält die Farbe von Unterhosen aus Bambus um ein Vielfaches länger, und sie sehen über mehrere Saisons gepflegt aus.

Auch Schatten trocknet

Viele glauben, Kleidung müsse in der Sonne hängen, um richtig zu trocknen. Doch vor allem Luft und Wind entziehen die Feuchtigkeit. Ein schattiger Platz mit guter Luftzirkulation trocknet die Wäsche fast genauso schnell und schont die Farben. Unter einem Vordach oder im Schatten eines Baumes funktioniert es gut.

Die Wäsche rechtzeitig hereinholen

Ist die Kleidung trocken, gibt es keinen Grund, sie hängen zu lassen. Die Sonne wirkt weiter auf die Farbe, auch wenn der Stoff nicht mehr nass ist. Hole die Wäsche deshalb herein, sobald sie trocken ist, vor allem dunkle Teile. Diese kleine Gewohnheit macht über einen ganzen Frühling und Sommer einen großen Unterschied.

Hitze macht die Fasern steif

Starke Sonne erwärmt den Stoff, und Kleidung, die schnell in direkter Hitze trocknet, kann sich beim Hereinholen steif anfühlen. Weiche Materialien wie Bambusviskose bekommen ihr glattes Gefühl nach kurzem Tragen zurück, du kannst die Kleidung aber auch vor dem Zusammenlegen gut ausschütteln. Dann lockern sich die Fasern und fallen wieder in Form.

Die Wäsche richtig aufhängen

Schüttle jedes Teil vor dem Aufhängen aus, damit sich Falten glätten. Hänge Pullover über die Leine oder auf einen Wäscheständer, statt sie mit Klammern an den Schultern zu befestigen, was Abdrücke hinterlassen kann. Unterwäsche und Socken können am Bund hängen. Sorge für Luft zwischen den Teilen, damit alles gleichmäßig und schnell trocknet.

An die Jahreszeit denken

Im Sommer ist die Sonne am stärksten, und dann leiden die Farben am meisten. Im Frühling und Herbst ist das Licht schwächer und das Risiko geringer. Im Winter steht die Sonne so tief, dass sie die Farbe kaum beeinflusst. Passe den Platz auf der Leine deshalb der Jahreszeit an und sei in den hellen Monaten am vorsichtigsten.

Häufig gestellte Fragen

Wie schnell bleicht die Sonne

Bei kräftigen Farben sieht man es nach drei bis fünf sonnigen Tagen. Dunkle und starke Farben zeigen es zuerst, helle Töne halten länger.

Kann man im Winter in der Sonne trocknen

Ja, die Wintersonne ist schwächer und richtet viel weniger Schaden an. Die Kleidung trocknet aber langsamer, weil die Luft kalt ist.

Hilft es, die Kleidung auf links zu drehen

Ja, das schützt die Seite, die beim Tragen außen liegt. Die Innenseite fängt das Licht ab, sodass die Farbe außen länger hält.

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