Schleudern und Trockenzeit
Sep 20, 2026
Kurze Antwort: Die Trockenzeit hängt direkt davon ab, wie viel Wasser nach dem Schleudern übrig ist. Von vierhundert auf tausend Umdrehungen halbiert sich die Trockenzeit. Darum ist das Schleudern eine der einfachsten Stellen, an denen du beim Waschen Zeit sparen kannst.
Jede hundert Umdrehungen zählen
Höhere Drehzahlen pressen mehr Wasser durch den Stoff, und jedes Gramm weniger Wasser ist gesparte Zeit auf dem Ständer. Am größten ist der Unterschied bei Kleidung mit viel Stoff. Das zeigt sich deutlich bei dicken Teilen wie einem Bambus Hoodie für Herren, bei dem Kapuze, Taschen und Bündchen das Wasser lange halten.
Wie das Schleudern funktioniert
Wenn sich die Trommel schnell dreht, wird die Wäsche an die Wand gedrückt, und das Wasser wird durch die Löcher hinausgeschleudert. Je schneller sie sich dreht, desto mehr Wasser entweicht. Das Wasser, das die Fasern selbst aufgesogen haben, bleibt jedoch. Deshalb kommt die Wäsche nie ganz trocken heraus, egal wie hoch du drehst.
Die Grenze dessen, was sich lohnt
Über tausend Umdrehungen sinkt der Gewinn, während Falten und Abnutzung zunehmen. Es gibt einfach nicht mehr viel loses Wasser zu holen. Achthundert sind ein guter Kompromiss für Bambus T-Shirts für Männer, bei denen du das meiste Wasser herausbekommst, ohne den Stoff unnötig zusammenzupressen.
Eine zusätzliche Runde kostet zehn Minuten
Ist die Wäsche nach dem Programm noch sehr nass, kannst du noch einmal schleudern, ohne erneut zu waschen. Die meisten Maschinen haben ein eigenes Programm dafür. Es dauert etwa zehn Minuten und kann dir mehrere Stunden Trocknen ersparen. Das funktioniert auch bei Socken für Männer.
Die Wäsche sofort herausnehmen
Nach einem starken Schleudern liegt die Wäsche zusammengepresst in der Trommel. Je länger sie liegt, desto mehr setzen sich die Falten. Nimm sie heraus, sobald die Maschine fertig ist, schüttle jedes Teil kräftig aus und hänge es auf. So wird der Vorteil des starken Schleuderns nicht durch Zeit am Bügelbrett aufgezehrt.
An die Kleidung anpassen
Dicke Teile wie Hoodies und Jogginghosen profitieren am meisten von hohen Drehzahlen. Dünne T-Shirts und Unterwäsche trocknen ohnehin schnell und brauchen das nicht im gleichen Maß. Hast du Zeit, wasche dicke und dünne Teile getrennt und wähle die Drehzahl danach, was in der Maschine liegt.
Mit guter Luft kombinieren
Selbst das beste Schleudern hilft nur, wenn die Wäsche danach Luft bekommt. Hänge die Teile mit Abstand auf und lüfte den Raum zwischendurch. Ein warmer Raum mit Luftaustausch bringt die kürzeste Trockenzeit. Zusammen mit gutem Schleudern heißt das, dass die Wäsche noch am selben Tag in den Schrank kann.
Häufig gestellte Fragen
Wie viel schneller trocknet die Wäsche
Von vierhundert auf achthundert Umdrehungen dauert das Trocknen etwa halb so lange. Am größten ist der Unterschied bei dicken Teilen.
Nutzt starkes Schleudern die Kleidung ab
Mehr als schwaches Schleudern, aber viel weniger als ein Trockner. Bleib bei den meisten Teilen bei etwa achthundert, dann hast du ein gutes Gleichgewicht.
Kann man zweimal schleudern
Ja, das schadet dem Stoff nicht und spart Trockenzeit. Besonders nützlich ist es bei dicken Teilen, die nach der ersten Runde noch schwer von Wasser sind.



