Nadel und Faden, was Sie wählen
Sep 20, 2026
Kurze Antwort: Wähle eine Nadel, die etwas dünner ist, als das Garn es zulässt, und ein Garn, das etwas dünner ist als der Stoff selbst. So wird die Reparatur stabil, ohne den Stoff zu verziehen, und fügt sich danach besser ins Teil ein.
Die Nadel muss zum Stoff passen
Eine zu dicke Nadel macht Löcher in dünnen Strick, eine zu dünne kommt nicht durch dicken Sweatstoff. Spürst du Widerstand oder siehst du kleine Löcher um die Stiche, ist die Nadel falsch. Für die meisten Teile im Alltag ist eine mittelstarke Nadel die richtige Wahl. Das gilt auch für Bambussocken für Männer, deren Stoff dicht und elastisch ist.
Das Garn soll schwächer sein als der Stoff
Geht etwas wieder kaputt, ist es besser, wenn es das Garn ist und nicht der Stoff. Ein Garn, das stärker ist als der Stoff, kann in die Maschen schneiden und direkt daneben ein neues Loch machen. Ein etwas schwächeres Garn gibt zuerst nach und lässt sich leicht ersetzen. Das gilt auch für den Bambus Jogginganzug für Herren.
Polyester oder Baumwolle
Polyestergarn ist stärker und dehnt sich etwas, Baumwollgarn ist weicher, aber schwächer. Die leichte Dehnung von Polyester sorgt dafür, dass die Naht mitgeht, wenn sich der Stoff bewegt. Baumwolle kann reißen, wenn Strick gedehnt wird. Für Strick wie Bambus T-Shirts für Männer ist Polyester deshalb bei den meisten Reparaturen die sichere Wahl.
Das Nadelöhr erleichtert die Arbeit
Ein großes Öhr lässt sich leicht einfädeln, gerade bei schlechtem Licht oder müden Augen. Ein kleines Öhr passt zu feinem Garn, kann aber mühsam sein. Fällt dir das Einfädeln schwer, schneide das Ende schräg mit einer scharfen Schere ab und befeuchte es leicht. Ein Einfädler ist ein kleines Hilfsmittel, das es noch einfacher macht und kaum Platz braucht.
Scharfe oder runde Spitze
Nadeln gibt es mit scharfer und mit runder Spitze. Die scharfe Spitze durchsticht den Stoff und passt zu Webware. Die runde Spitze gleitet zwischen den Maschen im Strick hindurch, ohne sie zu durchtrennen. Für Strick und Jersey ist eine runde Spitze deshalb besser, weil sie keine neuen Löcher macht. Steht nichts auf der Packung, probiere die Nadel an einer unsichtbaren Stelle.
Die Länge des Fadens zählt
Schneide einen Faden ab, der ungefähr so lang ist wie dein Unterarm. Ein zu langer Faden verheddert sich und bildet Knoten, ein zu kurzer geht mitten in der Naht aus. Im Zweifel lieber etwas kürzer und danach ein neuer Faden. Mach einen kleinen Knoten ans Ende oder setz am Anfang zwei Stiche übereinander, damit der Faden hält.
Einfacher oder doppelter Faden
Ein einfacher Faden ist dünn und fällt weniger auf, ein doppelter ist stärker. Für eine unsichtbare Naht in dünnem Strick ist ein einfacher Faden am besten. Für einen Knopf oder eine Naht, die Gewicht trägt, kann ein doppelter Faden sinnvoll sein. Überleg, wie viel die Reparatur aushalten muss, und wähle danach statt aus Gewohnheit.
Halte eine kleine Auswahl bereit
Zwei Nadeln, eine mittelstarke und eine dünne, und Garn in Schwarz und Weiß decken das meiste ab. Leg sie in eine kleine Schachtel, damit du weißt, wo sie sind. Hast du viele Teile in einer bestimmten Farbe, kann eine zusätzliche Garnrolle in dieser Farbe sinnvoll sein. Eine kleine, durchdachte Auswahl macht es leichter anzufangen, wenn es nötig ist.
Häufig gestellte Fragen
Welche Garnstärke ist üblich
Normales Nähgarn passt zu fast aller Kleidung im Schrank. Es ist dünn genug für Strick und stark genug für Nähte, sodass du im Alltag selten etwas anderes brauchst.
Kann man Stickgarn verwenden
Ja, für sichtbare Reparaturen, bei denen das kräftigere Garn Teil des Ausdrucks ist. Für Nähte, die man nicht sehen soll, ist normales Nähgarn besser, weil es dünner ist.
Wie viele Nadeln braucht man
Zwei, eine mittelstarke und eine dünne, decken das meiste ab. Hast du viele Strickteile, ist eine Nadel mit runder Spitze eine gute Ergänzung für die kleine Schachtel.



