Die Seitennaht ist aufgegangen
Sep 20, 2026
Kurze Antwort: Eine Naht, die an der Seite aufgeht, ist meist ein nicht vernähtes Ende und kein schwacher Stoff. Sie lässt sich in einer Viertelstunde schließen und hält danach so gut wie der Rest.
Nähte gehen von den Enden auf
Eine Seitennaht wird in einer langen Bahn genäht, und wenn der Faden am Ende nicht vernäht ist, löst er sich von unten auf. Man sieht es am häufigsten unten an Bambus-T-Shirts für Damen. Die Naht öffnet sich daher nach und nach, und du bemerkst sie erst, wenn eine sichtbare Öffnung da ist. Es ist ein Faden, der aufgibt, nicht der Stoff.
Der Stoff ist meist ganz
Sieh dir die Kante an der Öffnung an. Ist der Stoff ganz und nur der Faden weg, ist am Material des Bambus-Sweatshirts für Damen nichts auszusetzen. Ist die Kante dagegen ausgefranst oder gerissen, ist es eine andere Sache. Prüfe, ob die Maschen intakt sind, bevor du entscheidest, wie du es richtest. Ein kurzer Blick genügt.
So schließt du sie
Nähe von links mit kleinen Stichen und vernähe beide Enden gut. Dieselbe Methode nutzt man bei Bambussocken. Nimm einen Faden in der Farbe des Stoffes und nähe entlang der alten Naht, sodass du den alten Löchern folgst. Das Ganze dauert etwa eine Viertelstunde, und danach hält die Naht so gut wie der Rest.
Beide Enden gut vernähen
Die Enden entscheiden, ob die Naht hält. Setze an beiden Enden mehrere kleine Stiche übereinander und ziehe den Faden fest, damit der Knoten nicht rutscht. Ein loses Ende war genau das, was die Naht beim ersten Mal aufgehen ließ. Nimm dir Zeit, es ordentlich zu machen, damit du es nicht noch einmal tun musst.
In die intakte Naht hineinnähen
Beginne ein paar Zentimeter innerhalb des intakten Nahtteils, damit der neue Faden etwas findet, das hält. Nähe dann über die Öffnung und ein paar Zentimeter in die ganze Naht auf der anderen Seite. So wird der Übergang stark, und die Naht kann sich nicht wieder vom Ende her auflösen.
Dieselbe Methode für anderes
Die Methode wirkt nicht nur bei Pullovern, sondern bei allem Strick mit einer offenen Naht. Ärmelnaht und Seitennaht lassen sich auf dieselbe Weise schließen. Hast du es einmal ausprobiert, weißt du, wie wenig nötig ist. Es ist eine einfache Fähigkeit, die dem Kleidungsstück ein längeres Leben gibt und dir erspart, es auszusortieren.
Eine handgenähte Naht hält in der Wäsche
Fragst du dich, ob eine handgenähte Naht in der Wäsche hält, lautet die Antwort ja, wenn die Stiche klein sind und der Faden vernäht ist. Drehe die Kleidung beim Waschen auf links, damit die Naht nicht an der Trommel reibt. Prüfe nach der ersten Wäsche, dass sich nichts bewegt hat. Dann weißt du, dass die Reparatur hält.
Wann du uns kontaktierst
Geht eine Naht in den ersten Monaten auf, ist es oft eine Reklamation. Wende dich an den Kundenservice und nenne, wann du die Kleidung gekauft hast. Geht sie trotz gutem Vernähen immer wieder an derselben Stelle auf, lohnt es sich, es prüfen zu lassen. Eine einzelne offene Naht ist aber meist eine kleine, leichte Reparatur.
Häufig gestellte Fragen
Kann eine Naht wieder an derselben Stelle aufgehen
Ja, wenn die Enden nicht ordentlich vernäht werden. Nähe zwei Zentimeter in die intakte Naht hinein und ziehe den Faden an beiden Enden gut fest, damit die Naht hält.
Ist es eine Reklamation
Oft ja, wenn es in den ersten Monaten passiert. Wende dich an den Kundenservice und nenne, wann du die Kleidung gekauft hast, dann helfen sie dir weiter.
Hält eine handgenähte Naht in der Wäsche
Ja, wenn die Stiche klein sind und der Faden vernäht ist. Drehe die Kleidung beim Waschen auf links, damit die Naht nicht an der Trommel reibt.



